Erfahrungsbericht von Regina Geldt (Anwaltsstation)

Regina Geldt

Anwaltsstation,
01.04.2024 – 31.12.2024

OLG Schleswig / LG Itzehoe

Ausbilder: RA Philip Seehusen

Bei der Suche nach einer passenden Rechtsanwaltskanzlei für meine Anwaltsstation hat die Kanzlei Seehusen auf Grund der Tätigkeitsbereiche mein Interesse geweckt. Nach dem Absenden meiner Bewerbungsunterlagen erhielt ich noch am selben Tag die Einladung zu einem Gespräch, welches im Laufe der folgenden Woche stattfand. Das Gespräch fand in einer angenehmen und lockeren Atmosphäre mit Rechtsanwalt Seehusen und seinem Mitarbeiter Herrn Caspers statt. Nach dem Gespräch entschied ich mich dafür, die Anwaltsstation bei der Kanzlei Seehusen zu absolvieren.

Nach dem Einführungslehrgang starte der Alltag in der Kanzlei in einem eigenen Büro für Referendare. Das Büro teilte ich mit einer anderen Referendarin. Die Arbeitsplätze sind mit einem Rechner, einem Telefon und den sonst notwendigen Materialien ausgestattet. Zur Bearbeitung bekam ich Akten aus dem Bereich des Strafrechts und des Zivilrechts. Dabei konnte ich mich stets mit meiner Kollegin abstimmen, wer welche Akte bearbeiten möchte. Zudem wurde ich auch des Öfteren gefragt, aus welchem Bereich meine nächste Akte stammen soll.  Die Bearbeitung von Akten umfasste das Erstellen von Stellungnahmen im Strafverfahren, die Erstellung von Schriftsätzen und Klageschriften im Zivilverfahren sowie das Recherchieren verschiedenster Rechtsfragen. Im Bereich des Zivilrechts ging es häufig um die Bearbeitung von Verkehrsunfällen und die Schadensregulierung. Nach der Erstellung von Schriftsätzen wurden diese mit Herrn Seehusen besprochen und dann auch an die jeweilige Partei versandt. Besonders angenehm war es, dass man einen eigenen Zugang zu dem Programm (RA-Micro) der Kanzlei hatte. So hatte man direkten Zugriff auf die Akten und konnte auch in den Akten arbeiten. Ein weiterer Pluspunkt war dabei, dass man sich auch ältere, ähnliche Fälle anschauen konnte, um ein Gespür für Formulierungen zu erhalten. Man konnte auch an Gerichtsverhandlungen und Mandantengesprächen teilnehmen, wenn das gewünscht war. Bei den Verhandlungen und Gesprächen konnte man stets eigene Vorschläge einbringen. Die Fälle wurden auch immer vor- und nachbesprochen. Dabei fand ein Austausch auf Augenhöhe statt, bei dem auch gegenteilige Meinungen immer gehört worden sind.

Die Arbeitsatmosphäre war stets angenehm. Bei Fragen konnte man sich immer an Herrn Seehusen oder an seinen Mitarbeiter Herrn Caspers wenden. Auch das gemeinsame Kochen in der Kanzlei und das anschließende Mittagessen waren immer eine gute Möglichkeit, um sich auszutauschen.

Insgesamt war die Rechtsanwaltsstation bei der Kanzlei Seehusen eine spannende und lehrreiche Zeit.